Wohnhaus in Hilgertshausen

Auf dem Baugrundstück befanden sich ein altes Bauernhaus aus der Mitte des letzten Jahrhunderts, sowie eine direkt daran angebaute Scheune.

Zwar wurde auch der Umbau der Scheune in Betracht gezogen, um ein Haus für die Bauherrin und ihr Kind zu schaffen, letztendlich wurde dieser Gedanke der höheren Kosten wegen zu Gunsten eines Abrisses und Neubaus aufgegeben.

Als Low-Budget-Haus entstand so 2006 ein Skelettbau aus Stahlbetonstützen, der mit Ziegeln ausgefacht und gedämmt wurde und anschließend mit Holz verschalt.
Das Haus wurde im KfW-Standard errichtet und wird umweltfreundlich mit einer Pelletsheizung betrieben.
Durch die geringe Deckenspannweite war es möglich, den Grundriss des Hauses frei zu gestalten, da keine tragenden Innenwände nötig waren.

Besonders die Fenster, die mit ihren schmalen Profilen viel Licht ins Innere lassen und nach außen geöffnet werden können, sorgen dafür, dass das Haus – so schlicht und günstig es auch gebaut wurde – trotzdem mit raffinierten Details aufwarten kann.